25. Juni 2010
Die GEHE nennt es ein “joint venture mit sektorübergreifenden Lösungen um langfristig die Qualität der Gesundheitsversorgung von Patienten zu erhöhen”, man kümmert sich um “innovative und sektorübergreifende Dienstleistungen von Patienten mit chronischen und komplexen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma , hohe Cholesterinwerte…..” Man darf dabei nicht vergessen, dass dies hier aus dem Munde der beiden größten Versandapotheken kommt, die sich nun mit der Kompetenz des pharmazeutischen Großhandels vereint.
Die Konsequenz ist klar - Verträge mit Krankenkassen, Call Center und direkte Belieferung der Patienten. “Krankenkassen und deren Versicherte sollen zulassen, dass die neue Firma Daten über die Medikamentierung erhält und auswerten kann. Anschließend sollten die Daten mit Ärzten besprochen werden, sagte Oesterle. Die Patienten sollen ihre Medikamente dann von den Versandapotheken nach Hause geschickt bekommen, wo ihnen zusätzlich geschultes Pflegepersonal bei der Einnahme helfen kann” .
War da nicht was? Ach ja, die Apotheke vor Ort! Naja…was solls`……
Elegant ist auch, dass besonders betont wird dass man gegen das gesetzliche Pick-Up Verbot nicht vorgehen möchte. Denn Medco ist Eigentümer der Europa Apotheek und damit die Versandapotheke mit den Pick-Up Stellen im dm Markt. Zum Zeitpunkt der Verkündigung dieser großzügigen Gesetz war jedoch schon klar, dass das Pick-Up Verbot in Apotheken nicht kommen wird.
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23. Juni 2010
Wie die FAZ berichtet, wird es wegen Bedenken einiger Ministerien, nicht zum Verbot der “Pick-Up” Stellen in Dorgerien kommen. Ein mögliches Verbot sei wohl verfassungswidrig, so ist es aus dem Justiz- und dem Innenministerium zu hören. An der Diskussion um diese Pick-Up Stellen in Drogerien wird in der Presse insgesamt schon eine “Klientelpolitik” der Regierungskoalition vermutet, weil man damit den Versandhandel “unterbinden” will. Der Nutzen für den Verbraucher ist gering, deshalb gibt es von keiner Seite Äußerungen dazu, wieviel Umsatz damit generiert wird. Jedoch ist der Nutzen für die Drogerien hoch, denn somit kann man sich als Gesundheitsmarkt gegenüber den Apotheken in Stellung bringen - um nichts anderes geht es.
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2. Juni 2010
In diesem Jahr wird es innerhalb der EU zu den Weichenstellungen gegen die zunehmenden Arzneimittelfälschungen kommen. Es kursieren viele mögliche Modelle wie man Fälschungen eindämmen könnte - aber nur ein Ansatz wird der Komplexität des Problems gerecht, das sog. EFPIA Modell.
Um die Wirksamkeit des sog. EFPIA Modells zu beweisen, wurde zwischen September 2009 und Januar 2010 ein Modellprojekt in Schweden gestartet. Es beteiligten sich 25 Apotheken der Apothekengruppe Apoteket AB und 14 Vertreter der pharmazeutischen Industrie.
Die Grundlage des EFPIA Modells ist der 2D Data Matrik Code, mit dem Artikelnummer, Chargennummer, Verfalldaten und eine Seriennummer von der Industrie auf die Packung aufgedruckt werden. Der Unterschied zu sog. “Track and Trace” Modellen besteht darin, dass es nur zu einer End-to-End Verifikation dieser Nummer kommt, d.h. die Apotheken kontrollieren erst beid er Abgabe des Arzneimittels an den Patienten den Status dieser individuellen Packung. Damit werden unnötige Lesevorgänge in anderen Handelsstufen vermieden und es bleibt für alle praktikabel.
Der Modellversuch in Schweden mit über 100.000 abgegeben Packungen hat bewiesen, dass dies eine verhältnismäßig kostengünstige Lösung darstellt. Gefälschte und Packungen mit anderen Mängel werden vor der Abgabe an den Patienten effektv aussortiert.
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1. Juni 2010
Es war ja so ziemlich unerträglich, was Branchenkennern da vor vielen Monaten im Fernsehen aufgetischt wurde - Regividerm und die böse Pharamindustrie, dies passte doch so gut. Es ist somit sehr schön, dass sich die Wissenschaftspressekonferenz mit diesem Vorafall auseinandergesetzt hat. (Seite 2-15).
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1. April 2010
Bei der letzten Umfrage im April von Infratest Dimap wurde Herr Rösler als beliebtester FDP Poliitker aufgeführt.
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29. März 2010
Die CoBox ist eine kleiner Beratungsraum mit Videofunktion und Scanner. Als “Videoapotheke” dient sie in entfernt gelegenen Ärztehäusern und medizinischen Versorgungszentren als virtuelle Filiale einer Apotheke. heute eröffnet die erste CoBox in Marburg in einem MVZ mit 6 Ärzten, die ca. 150 Rezepte am Tag verordnen.
Über eine Videokonferenztechnik wird der Patient dirket mit der Apotheke verbunden, wo dann in einer 1zu1 Situation die Beratung stattfinden kann. Das Rezept wird eingescannt und kann in der Apotheke bearbeitet werden. Die Rechtmäßigkeit der Videoapotheke wurde zumindest in dem Regierungspräsidium Darmstadt schon im November 2009 bescheinigt.
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27. März 2010
Es ist die zu erwartende Reaktion der SPD Fraktion nach der Beanntgabe der Pläne des BMG: “Die Apotheker konnten sich bei der Einschränkung des Versandhandels durchsetzen und Pick-up-Stellen werden verboten. Das bedeutet weniger Wettbewerb, höhere Kosten und eine schlechtere Versorgung mit Arzneimitteln für viele Patienten.”
Weniger Wettbewerb? Höhere Kosten? Schlechtere Versorgung?
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26. März 2010

Die obige Tabelle zeigt deutlich wer das System verteuert hat: Die Mehrwertsteuer! Aber man geht nun an den pharmazeutischen Großhandel - der Teil der Arzneimittelversorgung, der schon immer unter marktwirtschaftlichen Wettbewerbsbedingungen gearbeitet hat.
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25. März 2010
Wer in diesen Tagen ins Fernsehprogramm schaut, reibt sich schon die Augen. Lauterbach, Lauterbach, Lauterbach! Der Mann mit der Fliege ist inzwischen zur alltäglichen Talkshownummer geworden - während man bei den anderen Parteien ab und zu auch mal andere Personen hören darf, scheint die komplette Opposition nur noch eine Allzweckwaffe zu haben.
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25. März 2010
Nachdem Mitte März Herr Rößler und sein Ministerium die Großhandelsspanne als neues Spielfeld von Einsparungen entdeckt hat, hat sich nun auch Herr Lauterbach diesbezüglich zu Wort gemeldet. So schreibt der Tagesspiegel: ”Da man sich hier in einer „Grauzone“ bewege, könne man deren Höhe nur schätzen und sie mit einem fixen Großhandelszuschlag abzuschöpfen versuchen, so Lauterbach. 300 bis 400 Millionen Euro seien so aber wohl zu erzielen”.
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