..ohne Worte…
Das Faz Interview “es gibt zu viele Apotheker” - interessant was manche da so denken und sagen. Was meinen dazu die Apothekeninhaber/Innen, die dies nicht in dritter Generation machen (”dürfen”).
Das Faz Interview “es gibt zu viele Apotheker” - interessant was manche da so denken und sagen. Was meinen dazu die Apothekeninhaber/Innen, die dies nicht in dritter Generation machen (”dürfen”).
Am 22. Juli 2010 um 11:18 Uhr
endlich mal ein Apotheker der nicht mit Scheuklappen durch die Welt läuft, er sieht die Veränderung als Chance sich neu zu positionieren.
Am 22. Juli 2010 um 12:35 Uhr
in dem er die Politik ermutigt uns allen noch mehr zu kürzen. Denn wir haben ja alle genug Geld. Es sind ja zu viele Apotheker und Apotheken, die verrecken sollten. Das ist jetzt die Chance.
Am 23. Juli 2010 um 14:55 Uhr
Wenn ich aus einer “Apothekerdynastie” stamme, habe ich natürlich leicht reden. Ich sehe die Äußerungen des Kollegen mit gemischten Gefühlen.
Auf der einen Seite hat er Recht, wenn er sich über die Engstirnigkeit der Standesvertretung beschwert. Auf der anderen Seite sind seine Äußerungen zum Thema Kassenabschlag -zumindest für mich- inakzeptabel. Das Lager mit 5,80 Euro auf dem Laufenden zu halten ist schon schwer, geht aber vielleicht problemlos, wenn ich eine Innenstadtlage habe. Als Landapotheker ist mein GKV-Anteil aber extrem hoch und es finden nur wenig Barverkäufe statt. Hier muss ich Lager, Personal, Miete und die übrigen Betriebskosten zu großen Teilen von den 5,80 bestreiten und ein Weniger in diesem Bereich ginge an die Existenz bzw. würde Personalabbau mit sich bringen.
Am 26. Juli 2010 um 13:42 Uhr
“Das Neue wird nie als Chance, sondern immer als Bedrohung begriffen.” Leider wahr. Anstatt dem Fortschritt im Namen der Gesundheitsversorgung zu dienen, wird immer noch dagegen demonstriert. Würde es nach vielen Verfechtern des Gestern gehen, dann würden noch Heilkräuter auf die Stirn aufgelegt. Bravo, für diesen Apotheker, der sich traut, neue Wege zu beschreiten und als Kaufmann und Apotheker gleichermaßen zu agieren.
Am 2. August 2010 um 13:36 Uhr
Sehr sonderbarer Artikel…
wir haben einen Kollegen, der sich selber zu den größten Playern im Geschäft zählt. (Seine Homepage ist dabei eher dürftig)
Wäre er wirklich so erfolgreich wie er sich selbst darstellt, wäre sein Betrieb dann nicht ausgelastet ? Müsste er dann nicht froh sein, wenn die kleine Apotheke an der Ecke erhalten bleibt, und er nicht für noch weniger Geld noch mehr Mitarbeiter beschäftigen muss, um die “freigesetzten”, und dann zusätzlichen Kunden bedienen zu können ?
Wüsste er dann nicht, dass die “erfolgreiche Apotheke” sich längst hochspezialisiert hat, und es wirtschaftlich gar keinen Sinn macht, noch 10 mal “Oma Erna” mit ihrem bunten Mix aus Generika - Rabattvertragswahnsinn zu bekommen ?
Mit Verlaub, das macht überhaupt keinen Sinn. Welcher Kaufmann möchte denn für weniger Marge mehr Arbeit haben ? Für geringeren Profit höheres Risiko ?
Vergleichbare Beispiele aus anderen Berufen sind gänzlich unbekannt.
Daher hat der Artikel einen sehr absonderlichen Beigeschmack. Weil er allen möglichen Interessen nutzt, nur und vor allem nicht der Person, die darin dargestellt wird.