Einsparungen bei Apotheken
Nach journalistischen Hochgenuss bei Report , wo mal wieder alle üblichen Verdächtigen die üblichen Theorien über reiche Apotheker verbreiten durften, ist die Diskussion über die Einsparungen bei den Apotheken entbrannt. Herr Lauterbach wird dann mal wieder zitiert “Wenn man jetzt konsequent sparen würde bei den Apotheken und würde die überflüssigen Gewinne abziehen, dann ließe sich damit mindestens eine Milliarde Euro sparen.”
Seit 2007 sind die Ausgaben für die Mwst. bei den Krankenkassen höher, als die kompletten Ausgaben für die Apotheken! Eine Senkung auf den in Europa üblichen Steuersatz von ca. 10% auf Arzneimittel, würden die Krankenkassen somit ca. 2. Mrd Euro sparen - dies will aber niemand hören.
Stattdessen wird von den “reichen” Apotheken einfach mal ca. 45.000 EURO pro Jahr verlangt - klingt einfach gut. Dass die durchschnittliche Apotheke gerade mal noch 76.000 EURO Ertrag vor Steuern hat…oouupppss, dies vergisst man mal einfach - klingt einfach nicht so gut. Dass mal eben 20 Prozent der Apotheken mit sicherlich ca. 14.500 Mitarbeitern mal eben so weg sind - was solls, ist ja egal und ein anderes Ressort. Auch die Steuern auf die “überflüssigen Erträge” sind weg, na und?
Am 9. Februar 2010 um 21:58 Uhr
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