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	<title>Kommentare zu: KBV will Neuausrichtung der Arzneimittelversorgung</title>
	<link>http://www.apotheken-nachrichten.de/2009/07/13/kbv-will-neuausrichtung-der-arzneimittelversorgung/</link>
	<description>die apotheke - der apotheken blog</description>
	<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:24:06 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Hans Bracht</title>
		<link>http://www.apotheken-nachrichten.de/2009/07/13/kbv-will-neuausrichtung-der-arzneimittelversorgung/#comment-17648</link>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 06:42:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.apotheken-nachrichten.de/2009/07/13/kbv-will-neuausrichtung-der-arzneimittelversorgung/#comment-17648</guid>
					<description>Die KBV hat recht. 
Das Preisfindungssystem für Arzneimittel in Deutschland ist inzwischen äussert intransparent geworden.Das Margenversteckspiel der Krankenkassen durch die jüngsten Rabattschlachten mit der Pharmaindustrie auf dem Rücken der versicherten Patienten lässt das Fass überlaufen.
Ich kann der KBV nur raten äusserst sensibel mit Kompetenzen- schmälerungen umzugehen.Werden heute Kompetenzfelder in der Therapiewahl- und freiheit aufgegeben ,so sind diese Felder in Zukunft extrem schwer zurück gewinnbar.Sich im Kompetenzgerangel mit den Kassen und der Pharmaindustrie zurückzuziehen wird das Arzneimitteldistributionssystem für den Patienten keinen Deut verbessern.Ganz im Gegenteil ;umso grösser die Einflussnahme von Nichtmedizinern,also durch Kaufleute der Kostenträger ,umso insuffizienter werden auch die Versorgungsqualitäten mit dem breiten Spektrum von Therapiemöglichkeiten.


Fazit:
 Felder nur räumen ,wenn gewährleistet werden kann,dass die die Versorgungsqualität unserer Patienten nicht dauerhaft geschädigt wird.Ein Versorgungssystem hin zur Übergewichtung der rein monäteren Betrachtungsweise kann nicht im Sinne aller Beteiligten sein.

Ich bin für die radikale Reformation des Preisfindungssystems bei Arzneimitteln.Eine Auflistung der augenblicklich vorhandenen Stellfaktoren zur Preisfindung würde diesen Rahmen sprengen.Dies könnte helfen,dass die Praktiker sich in Zukunft wieder intensiver dem Patienten zuwenden könnten,ohne Gefahr zu laufen irgendwo haftbar gemacht zu werden,für eine angebliche unwirtschaftliche Verschreibungs - od. Abgabepraxis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die KBV hat recht.<br />
Das Preisfindungssystem für Arzneimittel in Deutschland ist inzwischen äussert intransparent geworden.Das Margenversteckspiel der Krankenkassen durch die jüngsten Rabattschlachten mit der Pharmaindustrie auf dem Rücken der versicherten Patienten lässt das Fass überlaufen.<br />
Ich kann der KBV nur raten äusserst sensibel mit Kompetenzen- schmälerungen umzugehen.Werden heute Kompetenzfelder in der Therapiewahl- und freiheit aufgegeben ,so sind diese Felder in Zukunft extrem schwer zurück gewinnbar.Sich im Kompetenzgerangel mit den Kassen und der Pharmaindustrie zurückzuziehen wird das Arzneimitteldistributionssystem für den Patienten keinen Deut verbessern.Ganz im Gegenteil ;umso grösser die Einflussnahme von Nichtmedizinern,also durch Kaufleute der Kostenträger ,umso insuffizienter werden auch die Versorgungsqualitäten mit dem breiten Spektrum von Therapiemöglichkeiten.</p>
<p>Fazit:<br />
 Felder nur räumen ,wenn gewährleistet werden kann,dass die die Versorgungsqualität unserer Patienten nicht dauerhaft geschädigt wird.Ein Versorgungssystem hin zur Übergewichtung der rein monäteren Betrachtungsweise kann nicht im Sinne aller Beteiligten sein.</p>
<p>Ich bin für die radikale Reformation des Preisfindungssystems bei Arzneimitteln.Eine Auflistung der augenblicklich vorhandenen Stellfaktoren zur Preisfindung würde diesen Rahmen sprengen.Dies könnte helfen,dass die Praktiker sich in Zukunft wieder intensiver dem Patienten zuwenden könnten,ohne Gefahr zu laufen irgendwo haftbar gemacht zu werden,für eine angebliche unwirtschaftliche Verschreibungs - od. Abgabepraxis.
</p>
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