Neue strategische Ansätze bei Celesio

Neben einer Reduktion der Abhängigkeit vom englischen Geschäft, hat der Celesio-Vorstandsvorsitzende Fritz Oesterle auch ein zusätzliches strategisches Geschäftsfeld in Deutschland im Auge. Man werde “außerhalb des angestammten Geschäfts” auch für “Patienten viel breiter als bisher tätig” sein. Man wolle alle Aufträge der Pharamindustrie “komplett abdecken”, das gehe “zum Beispiel um die medikamentöse Versorgung von Patienten zu Hause”. 

Darüber hinaus kommt Fristz Oesterle zu dem Ergebnis, dass sich der Kauf von DocMorris gelohnt habe. Man sei die größte Versandapotheke Europas, “die auch schön wächst”. Darüber hinuas habe man ”fast 200 Apotheken im Doc-Morris-Franchisesystem”.

Diese sehr großzüge Auslegung der Zahl 200 kann nur darin begründet sein, dass man ja wohl weiterhin viele Apotheken in der “Pipeline” haben muss (in 2007 standen auch schon “400 Apotheken in der Schlange“) - denn Stand heute sind exakt 141 Apotheken im Portal von DocMorris aufgeführt! Dies ist gegenüber dem 09.06.2008 immerhin 33 mehr und 41 gegenüber dem 01. April 2008.  

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