Celesio fordert “Medikamentenverwechslungen in Apotheken auszuschließen”
Eine spannende Pressemitteilung der Celsio aus Stuttgart und ein deutliches Zeichen, dass man weiter einen PR Feldzug für Apothekenketten führt. In Schwäbisch Gmünd wurde in einer Apotheke ein tödlich wirkendes Alaunsalz fälschlicherweise verkauft. Die Apotheke hat dies jedoch kurz nach Abgabe selbst (!) gemerkt und über Warnrufe im Radio und über die Daten der Scheckkarte, die Frau glücklicherweise rechtzeitig erreicht.
Daraus wird jetzt von der Celesio ein Loblied auf die eigene Apotheken gemacht, in denen sog. SOPs (Standing Operating Procedures) existieren, also stark “formalisierte Abläufe” in denen man leicht “Fehler erkennen und ausschließen könne”. Man behauptet sogar, dass in den eigenen Apotheken (sicher nicht in den DocMorris Apotheken) vor Abgabe eines Medikamentes das “Vier Augen Prinzip konsequent angewendet wird”.
Diese Pressemitteilung ist nur ein schwacher Versuch, die Vorteile eines zentral regulierten Qualitätsmanagement von Kettenapotheken zu lobpreisen, um mögliche Entscheidungsträger weiter von den Vorteilen dieser Kettenapotheken zu überzeugen…