Phönix mit Payback unter Zugzwang

Mit einem Schreiben vom 12.02.2008 hatte der MVDA angekündigt, dass die Reichweite der LINDA Apotheken, die bisher die Payback Karte exklusiv hatten, nicht mehr ausreicht.

Zum 01.03. sollte eine Flächendeckung erreicht werden, d.h. dass 2000 Apotheken bundesweit bei dem vom LOYALTY Partner angebotenen Kundenbindungssystem teilnehmen müssen. Da es nunmehr 1400 LINDA Apotheken gibt, welche bei Payback mitmachen, fehlen somit 600 Apotheken, die vorerst aus dem Umfeld der Ph??nix kommen sollten. Bei einigen LINDA Apotheken wird darüber hinaus die Frage aufkommen, warum eigentlich bei LINDA teilnehmen, wenn man die Karte auch so bekommen kann?

2 Reaktionen zu “Phönix mit Payback unter Zugzwang”

  1. Frank Becker

    Bei den Kundenbindungsmechanismen mittels Rabattkarte stellt sich doch immer wieder eine Frage: Wie sollen die Kunden an eine bestimmte Apotheke gebunden werden, wenn viele andere Apotheken die gleiche Rabattkarte verwenden. Apotheke A hat die Paybackkarte, Apotheke B auch und in Apotheke C wird auch Payback akzeptiert. Somit sind die Apotheken doch wieder austauschbar.
    Eine bessere Kundenbindung wird durch vern?nftiges Personal erreicht. Durch Personal das nicht nur Arzneimittel abgibt sondern durch Ausstrahlung und Pers??nlichkeit die Kunden auch emotional an die Apotheke bindet.
    Die Apotheken geben viel Geld aus f?r die Teilnahme an den Rabattsystemen - das Geld w?re in eine gute Schulung des Personals besser investiert.

    Gru?
    Frank Becker
    apo-promotion

  2. Apotheken-Nachrichten » Blog Archiv » Bonuskarten lohnen nicht und haben erhebliche M?ngel beim Datenschutz

    […] Dabei geht es um ein Verfahren der Verbraucherzentrale gegen payback um die automatische Verwendung der Kundendaten im sogenannten Opt-Out Verfahren, also ob man aktiv ankreuzen muss, dass die Daten nicht verwendet werden. Bei payback istdieses Verfahren?blich und wird von der Verbraucherzentrale schon lange kritisiert. […]

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