Payback mit herbem Rückschlag - wie geht es weiter bei LINDA?

Obi, einer der ersten wesentlichen Partner und neben ARAL, dm, real und Galeria Kaufhof der Hauptpartner bei PAYBACK, wird ab 30. Juni dieses  Kundenbindungsinstrument verlassen.

Bei der letzten Analyse der TNS Emnid ist schon klar geworden ist, dass Payback als Kundenbindungsinstrument zwar den höchsten Bekanntheistgrad hat, aber für die LINDA Gruppe in der Apotheken fast nicht wahrgenommen wird.

“Aus strategischen Gründen” beendet Obi seine Teilnahme im Payback-Partnerprogramm, um sich stattdessen auf ein “ausgezeichnetes Preisleistungsverhältnis” zu fokussieren.

Das Handelsblatt schriebt dazu:

Überraschend kommt der Rückzug von Obi nicht. Schon vor Weihnachten hatte Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub gegenüber dem Handelsblatt die hohen Kosten von Payback moniert. Haub muss es wissen: Mit den Supermarktketten Tengelmann und Kaiser’s ist er gleichzeitig Kunde des Payback-Rivalen Happy Digits […]

In der eigenen Pressemitteilung tritt Obi nach:

Auf attraktive Vorteile muss der Kunde zukünftig nicht erst warten, bis eine Einlöseschwelle erreicht wurde. Diese werden zukünftig noch stärker und direkt bei jedem Einkauf an der Kasse im OBI Markt spürbar.

Das Handelsblatt spricht von einem Umsatzausfall von „rund fünf Prozent“ - ein harter Rückschlag für Payback nach den jüngsten Erfolgen. Im letzten Jahr erst hatte Payback mit Aral und Vodafone neue Partner gewonnen. Aral hat die Zusammenarbeit zwischenzeitlich als außerordentlich erfolgreich gelobt.

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