Ausgabe der E-Card verläuft schleppend / Zeitplan nicht mehr einzuhalten

BERLIN - Fehlende Passbilder, unvollständige Antragsunterlagen - die Krankenkassen sehen sich schon in den Testregionen Flensburg und Löbau-Zittau (Sachsen) nicht in der Lage, den Zeitplan für die Verteilung der ersten elektronischen Gesundheitskarten (E-Card) auch nur einigermaßen einhalten zu können. Wie das Nachrichtenmagazin “Focus” meldet, sollten den Planungen zufolge bis Ende Januar insgesamt 20.000 Testpersonen mit der E-Card ausgestattet sein. Seit dem Start des Projekts im Dezember wurden in Flensburg jedoch erst 4.600 und in Sachsen gut 6.300 Versicherten (Stand: Freitag, 25. Januar 2007) die neuen Chipkarten zugesandt.

Wen es nach dem Willen des Gesetzgebers geht, soll die E-Card, die bis dato eingeführte Krankenkassen-Chipkarte ablösen. Die bisherige Karte gab nur Auskunft über die persönlichen Daten und Krankenkassenzugehörigkeit ihres Inhabers. Die E-Card bietet dagegen insbesondere die Möglichkeit, komplette Patientenakten (von der Anamnese bis zur Therapie, inklusive Röntgenbilder, Verordnungen und anderem mehr) darauf abzuspeichern. Dies jedoch nur, wenn die Patienten in jedem Einzelfall ihre Einwilligung erteilen. Die bundesweite Einführung der E-Card soll ab 2008 beginnen

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